Dokumentation Themenabend GEMEINSCHAFT LEBEN

Am Mittwoch den 13.11.2019 wurde die Halbzeit der Themenwochen „ZUKUNFT FINDET STADT“ zur Entwicklung des Trabrennbahn-Areals eingeläutet. Bei der dritten Veranstaltung „Gemeinschaft Leben“ ging es um die vielfältigen Möglichkeiten des Zusammenlebens. Das Resümee des Abends: Generationenübergreifend, inklusiv und barrierearm sollte ein neues Wohnquartier im besten Falle sein. Den rund 100 interessierten Menschen im Publikum präsentierten die Referenten ihre spannenden Projekte zum gemeinschaftlichen Wohnen. Marianne Lauhof, Vorsitzende des Vereins GeparDIN, stellte das jüngst bezogene sowie erste Mehrgenerationen-Projekt in Dinslaken vor. Volkhard Trust erzählte bildreich über das inklusive und generationenübergreifende Wohnprojekt der Claudius-Höfe in Bochum. Micha Fedrowitz von der WohnBund-Beratung NRW rundete die Impulsvorträge mit einem speziellen Blick auf das Wohnen im Alter in einem neuen Wohnquartier ab. In der abschließenden Diskussionsrunde wurde deutlich, dass der Wunsch der Gesellschaft nach gemeinschaftlichen und nachbarschaftlichen Wohnformen wächst. Das gaben Sie uns durch Ihre Beiträge per Smartphone und per Wortbeitrag mit auf den Weg. Es wurde aber auch klar, dass ein gemeinsames Wohnen nicht immer auf Anhieb funktioniert und dass alle Beteiligten auch bei mancher Durststrecke Durchhaltevermögen beweisen müssen. Im Ergebnis aber ein lohnenswerter Weg, so die einhellige Meinung der Referenten.

Die alleinigen Nutzungsrechte der Bilder liegen bei der DIN FLEG mbH.
Wir danken der tonic designagentur für die Zusammenarbeit.

 

Das nehmen wir dank Ihres Feedbacks aus der Veranstaltung mit:

 

Nachbarschaften Leben und in Gemeinschaften Wohnen

Laut der Umfrage des Abends, fanden über 95% von Ihnen eine gute Nachbarschaft wichtig oder sehr wichtig. Sie gaben uns mit, dass sich ca. 44% von Ihnen für das Wohnen im Alter für ein Mehrgenerationenhaus aussprechen würden. Circa. 40% bevorzugten ein „selbstständiges Wohnen“ und zu ca. 10% ein „betreutes Wohnen“. 5% von Ihnen konnten sich sogar eine Seniorenwohngemeinschaft vorstellen. Die Wünsche und Vorstellungen sind vielschichtig, zeigen aber auch, dass ein Bedarf an gemeinschaftlichen Wohnformen besteht. Bereits beim Themenabend INNOVATIV WOHNEN zeichnete sich ein gesteigertes Interesse nach diesen ab. Die Erkenntnis nehmen wir für den weiteren Planungsprozess mit und werden städtebauliche Grundlagen zur Entstehung von Nachbarschaften/Gemeinschaften schaffen.

 

Junge Menschen aktivieren

Deutlich wurde, dass sich insbesondere die Menschen sich mit gemeinschaftlichen Wohnformen beschäftigen, die sich in ihrer zweiten Lebenshälfte befinden. Geprägt wurde das Meinungsbild maßgeblich durch den Altersschnitt der anwesenden Personen. Gerade das Mehrgenerationenwohnen lebt allerdings von der Durchmischung von Generationen und dem Beitrag unterschiedlicher Lebenserfahrungen. Von diesem gemeinschaftlichen Leben können Jung und Alt gleichermaßen profitieren.

Wir möchten den Beteiligungsprozess nutzen, um besonders die jungen Generationen für die Zukunft ihres Wohnens zu sensibilisieren. Die ExpertInnen machten deutlich, dass neben dem klassischen Eigenheim auch für junge Menschen viele weitere Möglichkeiten des Bauens und Wohnens bestehen. Die Gründung von Bauherrengemeinschaften oder Genossenschaften können die Risiken und Belastungen des Bauens reduzieren und auf mehrere Schultern verteilen. Gerade junge Familien können von solchen Entlastungen profitieren.

 

Interessenten zusammenbringen

Wenn Sie an gemeinschaftlichen Wohnformen interessiert sind und Sie ein Projekt eigeninitiativ vorantreiben möchten, bieten wir Ihnen gerne unsere Hilfe als Vermittler an. Teilen Sie uns Ihre Kontaktdaten sowie eine Einwilligung zur Weitergabe der Daten mit und wir verbinden Sie mit weiteren Interessierten, öffentlichen Stellen und anderen Unterstützenden.

 

Weitere Fragen

Antworten zu übergeordneten Fragen finden Sie in unseren FAQs.

 

 

Der Vortrag von Frau Lauhof kann aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht werden.

  • Presse

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